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Barfuß- und Minimalschuhe für Kinder:  Gesundes Laufen von Anfang an

Kinder kommen mit nackten Füßen zur Welt. In indigenen Völkern bleibt diese Tatsache auch genau so bestehen, denn sie ist naturgewollt. Genau darauf ist der menschliche Körper ausgerichtet. Schuhe, wie wir sie heute kennen, sind Erfindungen der Neuzeit, die leider gar nicht optimal für die Füße sind, vor allem wenn diese Füße noch wachsen sollen und das Laufen erst lernen müssen. Zum Glück empfehlen Kinderärztinnen, Physiotherapeuten und Hebammen mittlerweile wieder das Barfußlaufen für Kinder, solange und so oft dies möglich ist. Die bis vor wenigen Jahren noch gängige Meinung, man solle vor allem Babys, die gerade laufen lernen, festes Schuhwerk anziehen, hat sich vollständig gewandelt - zurecht!


Der Wert des Barfußlaufens


Mit dem Trend der Barfußschuhe einher geht die Einsicht, dass der Fuß in festen und gedämpften Schuhen muskulär degeneriert. Diese Degeneration hat bei heute Erwachsenen Deutschen kulturbedingt leider bereits in frühester Kindheit begonnen und ist nur über bewusstes Training in Barfußschuhen wieder aufzubauen. Wenn Kinder jedoch so lange und oft wie möglich barfuß laufen und in Barfußschuhen oder Minimalschuhen für Kinder unterwegs sind, bildet sich eine starke Fuß-, Waden- und Lendenwirbelsäulenmuskulatur aus, die vor Fehlstellungen, verkürzten Bändern und Muskelverspannungen schützt. Zudem wird durch unebenen Untergrund die Fußsohle massiert, in der sich viele Reflexpunkte befinden. Damit wird beim Barfußlaufen das Nervensystem stimuliert, was sich positiv auf die psychomotorische Entwicklung der Kinder auswirkt.


Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen Kinder tatsächlich behandlungsbedürftige Fehlstellungen der Füße haben, können Eltern also sowohl bei Babys, als auch bei älteren Kindern getrost auf gedämpfte Schuhe verzichten. Dies gilt selbst beim Sport, denn der Laufstil ist entscheidend: Barfußschuhe dämpfen den Aufprall, der beim Aufsetzen der Ferse vor dem Abrollen bis zum Ballen entsteht, nicht ab - und sind dennoch die bessere Wahl.


Der natürliche Laufstil: Vorderfußtechnik durch Barfußschuhe bei Kindern erhalten


Kinder lernen auf natürlichem Wege den eigentlich natürlichen Vorderfuß-Laufstil, bei dem der Ballen zuerst aufgesetzt wird und das Sprunggelenk den Aufprall abfedert. Bei dieser Technik werden im Gegensatz zur „klassischen“ Lauftechnik keine Stöße bis in die Wirbelsäule hinaufgeleitet. Das Sprunggelenk federt nicht nur den Stoß ab, sondern es dient dabei als zutätzlicher Hebel. Babys lernen immer zuerst das Laufen (im Sinne von Rennen) und erst später als Kleinkind wird die Fersentechnik beim Gehen erlernt. Mit dem Tragen gedämpfter Schuhe behält das Kind aber auch beim Rennen die Bewegung bei, die natürlicherweise nur für das Gehen vorgesehen ist: Aufsetzen der Ferse und Abrollen über den ganzen Fuß. Dies ist nur dadurch möglich, dass die Stöße so gut abgefangen werden, dass die Fersentechnik beim Rennen keine Schmerzen verursacht. Auf lange Sicht merken Läufer im Erwachsenenalter jedoch, dass diese Lauftechnik die Gelenke belastet.


Dass es sich bei der Vorderfuß-Lauftechnik um die natürliche Art des Laufens handelt, hat man durch Untersuchungen an indigenen, nomadisch lebenden Bevölkerungsgruppen herausgefunden. Bei der Jagd werden auf diese Weise barfuß teils weite Strecken zurückgelegt, ohne dass die Läufer Gelenkschäden oder Überlastungen befürchten müssen. Die Haut der Füße ist dabei selbstverständlich hohen Belastungen ausgesetzt durch unebene Untergründe und scharfkantike Steine. Das möchten Eltern in entwickelten Industrienationen wie Deutschland mit ihren urbanen Umgebungen selbstverständlich nicht für ihre Kinder. Zudem ist es in unseren Breitengraden große Teile des Jahres über deutlich zu kalt, um wirklich barfuß durch den Alltag zu gehen. Ab einem gewissen Alter der Kinder ist es dann schließlich gesellschaftlich nicht mehr erwünscht, dass zu allen Gelegenheiten barfuß gegangen wird.


Barfußschuhe haben eine extrem dünne Sohle ohne Dämpfung. Bei Minimalschuhen ist die Sohle nur wenig stärker im Vergleich. Dies hat den Effekt, dass die Mikromuskulatur im Fußgewölbe ständig den Körper über dem unebenen Boden ausgleichen muss, denn der Schuh lässt den Fuß durch die dünne Sohle alle Steinchen, Stöckchen und Mulden spüren.


Mit Kinderbarfußschuhen oder Minimalschuhen für Kinder können die zarten Kinderfüße vor äußeren Einflüssen, wie Kälte, Nässe oder Schnittverletzungen geschützt werden, ohne dass die natürliche Lauftechnik verlernt wird. Die Beweglichkeit der Fußknochen bleibt durch den stets unebenen Untergrund und die dadurch auf die Fußreflexpunkte einwirkende Massage erhalten und das Fußgewölbe wird gestärkt. Der Körper wird durch die Nervenstimulation angeregt, mehr Muskulatur im Fuß aufzubauen. Ein klassischer Kinderschuh mit Dämpfung und Verstärkungen nimmt diese Stimulationen, entlastet die Muskulatur der Füße und nimmt ihr dadurch die Möglichkeit, sich kräftig genug auszubilden. Kinderbarfußschuhe lassen den im Wachstum befindlichen Kinderfüßen ihre natürliche Form und ihren natürlichen Bewegungsablauf. Dabei ist es fast immer unbedenklich, wenn Kinder im Lauf ihrer Entwicklung zeitweise nicht die endgültige Fußstellung haben, solange sie nicht beim Laufen über ihre eigenen Füße stolpern. Mit modernen Designs und einer Optik, die einem gedämpften Kinderschuh sehr ähnlich ist, sind Barfußschuhe für Kinder auch nicht zwangsläufig als Barfußschuhe erkennbar und damit die ideale Wahl.